Cover von Der Wellenwald: eine Krabbeule – halb Eule, halb Krabbe, mit Stielaugen und Scheren – steht in einem Aquarell-Wald am Meer, im Sand liegen Muscheln.

Bilderbuch · Ab 4 Jahren

Der Wellenwald

Die Abenteuer der Krabbeule und ihrer Freunde

von Avel

Ein Reim-Abenteuer für kleine und große Leser.

Worum es geht

Dort, wo der Wald das Meer berührt, lebt ein ganz besonderes Völkchen.

Die Krabbeule sieht mit vier Augen. Der Firsch ist halb Hirsch, halb Fisch. Das Haichhörnchen ist frech und flink, der Oktofux ein Tüftler mit acht Armen, die Rehgurke sanft wie Moos und der Delphigel ein Stachelball mit weichem Kern.

Doch nach einer stürmischen Nacht hängt ein kleines Seesternkind ganz oben in der höchsten Tanne fest. Und Sterne, das weiß jedes Kind, gehören ins Meer!

Einer allein schafft die Rettung nicht. Aber was, wenn jeder genau das tut, was nur er kann?

Ein Bilderbuch in Reimen über Freundschaft, Zusammenhalt – und darüber, dass gerade das, was dich anders macht, deine größte Stärke ist.

„Allein schafft’s keiner – das ist wahr!

Doch jeder kann ein kleines Stück.

Zusammen – hört! – gelingt das Glück!“

Das Völkchen aus dem Wellenwald

Aquarell der Krabbeule – eine Eule mit Krabbenscheren und Stielaugen.

Krabbeule

Die Kluge mit dem weiten Blick. Sie sieht mit vier Augen – zwei im Gesicht und zwei hoch oben auf Stielen. Und sie hat die rettende Idee.

Aquarell des Haichhörnchens – ein Eichhörnchen mit Haifischzähnen und Rückenflosse.

Haichhörnchen

Frech, flink und blitzeschnell, mit einem Lächeln voller Haizähne. Es saust den höchsten Baum hinauf – nichts hält den kleinen Flitzer auf.

Aquarell des Oktofux – ein Fuchs mit acht Oktopus-Tentakeln.

Oktofux

Der Tüftler. Schlau, fein und mit acht langen Armen, aus denen er alles bauen kann: Knoten, Brücken – und wenn es sein muss, eine Leiter.

Aquarell der Rehgurke – ein Reh mit grünem, gurkenartigem Körper.

Rehgurke

So grün, so rund, so schüchtern. Sie sagt nicht viel, doch ihr Gemüt ist weich wie Moos – und genau darauf kommt es an, wenn jemand fallen könnte.

Aquarell des Delphigels – ein Igel mit Delfinflosse und -schwanz.

Delphigel

Ein Stachelball mit weichem Kern, der gern lacht. Rollt er sich ein, kullert er wie eine Murmel – und bremst dabei so manchen Sturz.

Aquarell des Firsch – halb Hirsch mit Korallengeweih, halb Fisch mit Schuppenkleid.

Firsch

Halb Hirsch, halb Fisch, mit Schuppenkleid und Geweih. Im Wasser ist keiner schneller. An Land … na ja.

Leseprobe – Die ersten Strophen

1

Wo Tannen an der Küste stehn

und Wellen sanft ans Ufer gehn,

da, wo der Wald das Meer berührt,

hat sich ein Völkchen einquartiert.

2

Die Krabbeule hat – schaut nur hier! –

statt zweier Augen gleich mal vier:

zwei kleine im Gesicht zum Sehen,

zwei hoch auf Stielen, die sich drehen.

3

Der Firsch – halb Hirsch und halb ein Fisch –

springt durch die Wellen, flink und frisch.

Mit Schuppenkleid und mit Geweih

schwimmt keiner hier so schnell vorbei.

4

Der Delphigel, der lacht so gern,

ein Stachelball mit weichem Kern.

Rollt er sich ein, dann kullert er

wie eine Murmel hin und her.

5

Die Rehgurke, so grün, so rund,

ist schüchtern, sanft – und kerngesund.

Sie sagt nicht viel, doch ihr Gemüt

ist weich wie Moos, das leise blüht.

6

Das Haichhörnchen ist frech und flink,

mit Haizahn-Lächeln, blitzeblink.

Es saust den höchsten Baum hinauf –

nichts hält den kleinen Flitzer auf.

7

Der Oktofux ist schlau und fein,

acht lange Arme nennt er sein.

Er knotet, bastelt, denkt sich aus

aus acht Tentakeln Brück und Haus.

Und dann kam der Sturm … Wie es weitergeht, steht im Buch.

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Buchdaten

Titel
Der Wellenwald
Untertitel
Die Abenteuer der Krabbeule und ihrer Freunde
Autor
Avel
Verlag
AVEL Verlag
Sprache
Deutsch
Empfohlenes Alter
ab 4 Jahren
Art
Bilderbuch in Reimen, zum Vorlesen
ISBN
978-3-69457-009-7
Erscheinungsjahr
[JJJJ]

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